Traurige Tiere – Geschenke die einfach nur gemein sind!

Wenn man Spanien hört, denkt man als erstes an Stierkampf. Das aber auch in Deutschland in Sachen Tierschutz einiges im Argen liegt, beweisen die Statistiken zu den ausgesetzten Tieren jedes Jahr. Tiere werden rund um das Jahr einfach ausgesetzt, irgendwo angebunden und – haha – vergessen oder irgendwo eingesperrt oder sterben durch absichtliche Vernachlässigung.

Das trifft vor allem Tiere, die unüberlegt einfach aus einer Laune heraus angeschafft wurden. Und das sind eben oft Hunde oder Katzen, die Weihnachten unter dem Gabentisch lagen.

Aus einer Laune heraus, wird ein Hund oder eine Katze gekauft, meist noch ohne sich Gedanken darüber zu machen, woher dieses Tier kommt (vielleicht aus einem Vermehrerbetrieb?) und was man mit diesem Tier denn später so anfangen möchte. Spätestens wenn einem dann klar wird, das ein Tier Zeit und auch Geld kostet, wird schnell überlegt, wie man es wieder loswerden kann.

Übersteht Hund oder Katze die ersten Wochen noch, dann wird es spätestens zur Urlaubszeit kritisch. Die Familie fliegt in den sonnigen Süden, die schönste Zeit im Jahr darf ruhig was kosten, aber Geld für eine Tierpension, nein, also wirklich nicht, das hat man eben nicht übrig. Also wird der Hund auf dem Weg zum Flughafen einfach mal irgendwo angebunden.

Das arme Tier.

Bei jeder Aussetzung behauptet das alte Herrchen oder Frauchen natürlich, dass man davon ausgegangen ist, dass das Tier rechtzeitig gefunden wird. Aber das ist m.E. eine Schutzbehauptung, bei jeder Aussetzung wird willentlich der Tod des armen Wesens in Kauf genommen.

Hier gibt es einige Berichte zu dem Thema, in diesem Fall zu Tieren, die kurz vor Weihnachten ausgesetzt worden sind:

http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/traurige-weihnachten-13-tiere-landen-im-heim

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